Betrachtungen

Was Yoga für mich bedeutet

Es gibt viel Literatur darüber, was Yoga ist oder sein könnte.
Für mich setzt sich Yoga aus vielen Aspekten zusammen, die ein Ganzes bilden.

In dieses Ganze fließt das Weltbild der Veden ein. Dort heißt es Alles ist Eins, was ein Miteinander zwischen oben und unten, innen und außen auf allen Ebenen des Lebens bedeutet. Daraus folgt für mich eine bestimmte Sichtweise auf meine alltäglichen Handlungen. In der Bhagavadgita steht Yoga ist Geschicklichkeit im Handeln (II,50). Diese ‚Geschicklichkeit‘ stellt sich bei mir ein, wenn ich ein Gespür für die Aussage von Swami Vivekananda entwickle: „Geh in dich hinein und hole das Wissen aus deinem eigenen Selbst heraus. Du bist das größte Buch, das jemals war und jemals sein wird, der unendliche Verwalter von allem, was ist. Alle äußere Belehrung ist vergebens, solange der innere Lehrer nicht erwacht. Es muss dazu führen, dass das Buch des Herzens sich öffnet, um wertvoll zu sein“.

Diese Yoga-Weisheiten prägen meinen Alltag im Sinne von All life is Yoga wie es der Integrale Yoga formuliert und es sind diese Gedanken, die meinen Hathayoga-Unterricht beeinflussen. Zum Hathayoga gehören Asanas, die Köperhaltungen. Hierbei geht es mir darum, diese in einer Haltung der Achtsamkeit dem eigenen Körper gegenüber auszuüben. Atem-, Entspannungs-, Kontemplationsübungen und Meditation begleiten den Unterricht.

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